Zwei Welten

Eine Situation, zwei Erinnerungen. Dazwischen liegen Welten.

Meine Welt, meine Erinnerung. Deine Welt, deine Erinnerung.

Deswegen habe ich Recht. Und du auch.

Die objektive Wahrheit hat keiner für sich gepachtet. Sie liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen unseren Erinnerungen, für immer verloren. Zu sehr fühlen wir unsere eigene Wahrheit der Dinge. In unserer eigenen, gut abgeriegelten Welt.

Am Ende ist die Wahrheit egal. Am Ende geht es nicht darum, eine gemeinsame Wahrheit zu kreieren oder dasselbe Gefühl über dieselbe Situation zu haben. Es geht nicht darum, Erinnerungen und gefühlte Wahrheiten zusammenzubringen. Es geht darum, Gefühle und Menschen zusammenzubringen, zwei Welten miteinander zu verbinden.

Dafür muss man sich nur die Hände reichen.

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5 Gedanken zu “Zwei Welten

  1. Das hast du aber wirklich sehr treffend beschrieben!
    Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man so beeinflusst werden kann, dass man irgendwann Lügen für die Wahrheit hält – und das erkennt dann nicht einmal ein moderner Lügendetektor…
    Man kann sich die „Wahrheit“ also auch einreden. Was manche Situationen sicherlich einfacher machen würde.
    Viele Grüße
    Felicitas

    Gefällt 1 Person

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