Ein bisschen Vertrautheit

Weihnachten. Ein Begriff, der so viel beinhaltet. Nähe, Wärme, Vertrauen, Besinnlichkeit, Beständigkeit und mehr. Weihnachten hat in jeder Familie seinen festen Ablaufplan. Bei mir diesmal nicht.

Ich verbringe den Heiligabend nicht mit meiner Familie, sondern mit der meines Freundes, d. h. mit seinen Eltern, seiner Großmutter und ihm. Ich weiß nicht, wie Weihnachten bei ihnen genau abläuft. Ich weiß nur, dass es anders sein wird als in meiner Familie, schon allein deshalb, weil mir der Ablauf von ihnen nicht vertraut ist. Für mich wird alles neu sein, ich werde mich orientieren müssen, meinen Platz finden und schauen, was passiert, wie der Tag verläuft. Auch wenn ich hier schon seit gefühlten Ewigkeiten ein- und ausgehe und längst irgendwo Teil der Familie geworden bin, beinhaltet die Situation für mich eine gewisse Anspannung, denn das Vertraute fehlt. Es ist eben nicht „mein“ Weihnachten wie ich es kenne.

Ein bisschen Vertrautheit und damit ein bisschen von „meinem“ Weihnachten gibt es dann aber doch: bei den Geschenken! Die habe ich nämlich genauso kitschig und mit viel Hingabe eingepackt wie es in meiner Familie üblich ist.

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Ganz beliebt sind diesmal übrigens die Plätzchen. Ich gebe zu, der fotografierte Keks ist nicht der schönste, aber dafür unheimlich lecker. Sagen jedenfalls alle. ;)

Ich wünsche euch ein wundervolles Weihnachtsfest. Was auch immer ihr macht oder plant, wenn ihr abends glücklich die Augen schließt, war es genau richtig so.

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5 Gedanken zu “Ein bisschen Vertrautheit

  1. Ich wünsche dir auch schöne Weihnachtstage und vor allem, dass du an Heiligabend ganz schnell die Geborgenheit und Vertrautheit auch in der Familie deines Freundes wiederfindest, weil ich dich sehr gut verstehen kann, wenn man Angst davor hat, dass etwas fehlt, an einem Tag wie diesen, den man gewöhnlich vollkommen genießen sollte. Für mich waren das die ersten beiden Weihnachten nach der Trennung meiner Eltern.. man saß plötzlich nur noch mit der einen Hälfte da und fühlte alles andere als die gewohnte Geborgenheit..
    Liebe Grüße,
    Jim

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    1. Oh, die Erfahrung kenne ich auch. Das ist allerdings schon 15 Jahre her. Irgendwann kommt aber die Routine wieder. Und Gewohnheit ist ja dann auch irgendwo Geborgenheit, da sie vertraut ist.
      Ein wundervolles Weihnachtsfest für dich!
      Liebe Grüße!

      Gefällt 1 Person

  2. Liebe Schnipsel,

    ich wünsche dir und deinem Freund auch schöne Tage! Selbst wenn es für dich sicherlich spannend wird, so wird sich die Besinnlichkeit, die ja irgendwie dazu gehört, doch bestimmt bald einstellen.

    Liebe Grüße
    Michael

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