Läuft, würde ich sagen

Ihr kennt das: Es wird immer viel zu viel gemeckert. Diese Woche war allerdings überraschend gut bei mir. Auch das (bzw. gerade das!) muss man mal honorieren und festhalten. Meine Woche war bisher aus folgenden Gründen großartig:

  • Meine Ergotherapeutin verwöhnte mich mit einem Paraffinbad. Das ist quasi therapeutische Wellness. Hach.
  • Es gab einen spontanen Babypinkelabend, der so schön war, dass ich statt der geplanten 1,5 Stunden geschlagene 3,5 Stunden blieb. Hier fand ich außerdem zwei Personen, mit denen ich in Zukunft ins Fitnessstudio gehen könnte.
  • Am gleichen Abend siegte Bayern mal wieder 5:1. Außerdem kam Dortmund in der Champions League weiter.
  • An dem Morgen, an dem ich zu einer zweitägigen Dienstreise aufbrechen sollte, stellte ich mir den Wecker enorm früh, um vorher noch zum Sport zu gehen – es hat unheimlich gut getan!
  • Obwohl ich keine Lust auf die Dienstreise hatte und das Wetter auch alles andere als einladend war (hierfür entschuldigte sich die Ministerpräsidentin allerdings höchstpersönlich), war die Reise wirklich toll. Die Location war interessant, ich hatte gute Gespräche mit Kollegen und durfte hautnah dem Vortrag einer hochrangigen Person lauschen, deren theoretisches Modell mich während des Studiums ein ganzes Semester lang gequält hatte. Sich darüber zu freuen klingt wirklich nerdy, aber dieser Mensch ist so unfassbar bewundernswert. Der Liebste ist sogar ein wenig neidisch, er wäre gern dabei gewesen. (Wir sind beide etwas nerdy.) Außerdem war das Hotel klasse. Es hatte mich spätestens in dem Moment überzeugt, als ich feststellte, dass der erste Unterschichtenkanal auf Sendeplatz 12 war. RTL erst auf 22.
  • Als Guten-Morgen-Nachricht schickte der Liebste mir ein Bild ins Hotel. Er und das Bett vermissen mich.
  • Ich hatte lange, wichtige Gespräche mit meinem Vorgesetzten. Letztlich sind die Ergebnisse noch nicht festgenagelt, aber unterm Strich bin ich wirklich zufrieden.
  • Ich war heute das erste Mal nach dem Sport so richtig euphorisiert. 20 Minuten Crosser, 20 Minuten Fahrrad, 15 Minuten Treppensteiger, 15 Minuten Laufband. Ich habe mich selten so gut gefühlt.
  • Ich habe herausgefunden, wie ich beim Sport lesen kann – endlich schaffe ich es, alle Zeitschriften, die mir wichtig sind (brand eins, Psychologie Heute, Harvard Business Manager), zeitnah zu lesen und zusätzlich das Buch auf meinem Nachttisch weiterzulesen (aktuell Dan Brown).
  • Die Schwiegereltern kamen aus der Karibik wieder und haben mir 3(!) Flaschen Shrubb (spezieller karibischer Orangenlikör) mitgebracht.
  • Heute Morgen war ich sehr kuschelbedürftig und hielt den Liebsten gefühlte Ewigkeiten davon ab zur Arbeit zu fahren. Als ich ihm irgendwann sagte, er müsse nun fahren, ich hätte ja schon ein ganz schlechtes Gewissen, weil ich ihm Arbeitszeit raube, meinte er: „Du nimmst mir keine Arbeitszeit, du gibst mir Lebensqualität.“ Hach. <3

Mal sehen, was da noch kommt…

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8 Gedanken zu “Läuft, würde ich sagen

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