Manche Dinge müssen einfach gemacht werden

Ach du süßes Leben, bist nichts als Fata Morgana.
Und so stehe ich hier und höre mich selbst sagen:
„Manche Dinge müssen einfach gemacht werden.“
Das klingt, als ob ich die Weisheit erfunden hätte.
Ich, der Macher, mit Tatendrang – dass ich nicht lache.
Immer öfter überkommen mich Zweifel, ob es nicht einen anderen Weg gäbe?
Wie den der Abkehr, vom Gefühl des Funktionierens, des eingeschliffenen Handelns, von der Ohnmacht, gegenüber der eingeschlagenen Richtung.
Aber am Ende mache ich es wieder allen recht und gehe den oberflächlichen Pfad.
Und warum?
Weil das Müssen unausweichlich scheint.

Der Text ist von Manfred. Er besitzt keinen eigenen Blog, sondern „nur“ einen Twitteraccount. Da er jedoch Lust auf eine Teilnahme beim Schreibprojekt 9+1 hat, veröffentliche ich seine Beiträge gerne auf meinem Blog.
Manfred ist in der zweiten Lebeshälfte zu Hause, schreibt seit einiger Zeit und hat jede Menge Fantasie im Blut. Aber das konntet ihr ja gerade lesen. :-)
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4 Gedanken zu “Manche Dinge müssen einfach gemacht werden

  1. Das ist ein großartiger Text! Ich denke, wir hängen alle viel zu sehr an dem Wort „müssen“. Müssen tun wir eigentlich gar nichts (außer sterben). „Müssen“ impliziert immer, dass es nicht unsere eigene Entscheidung ist, dass wir das gerade tun. Aber hey – wir sind Menschen mit einem freien Willen: Sollte, Könnte, würde… tun es auch ;)

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