Music is the Key – oder auch nicht?

Musik spielt keine wichtige Rolle in meinem Leben. Deswegen kann ich auch gut damit leben, dass man mir einen miserablen Film- und Musikgeschmack nachsagt. Filme spielen in meinem Leben übrigens auch keine wichtige Rolle. Aber zurück zur Musik. Und diesem Beitrag. Mic war nämlich so freundlich, mich zu einem speziellen Stöckchen einzuladen. In Ja-Sager-Manier habe ich mich dazu bereit erklärt – und den Beitrag dann doch tagelang vor mir hergeschoben. Gab natürlich auch Wichtiges zu tun. Sehr Wichtiges. Das würde ich gerne erzählen. Geht aber nicht. Also widmen wir uns doch wieder der Musik.

Meine Mutter hat eigentlich nie Musik gehört. Sie sagte immer, dass die Welt laut genug sei. Mein Vater hat immer Musik gehört. Oldies. Gefühlt aus den 20ern. Das fand ich schon als 11-Jährige oldschool. In dem Alter war ich übrigens auf meinem ersten Konzert. Udo Jürgens. Meine Mutter schleppte mich mit. Vielleicht erklären sich durch die Vorgeschichte eventuelle Geschmacksverirrungen.

Welches Lied hörst du gerade bzw. hörst du gerade Musik?

Ich höre gerade keine Musik. Es ist 00:17 Uhr und mucksmäuschenstill. Das genieße ich gerade sehr. Denn die Tage sind aktuell voll, stressig und laut. (Ich höre mich an wie meine Mutter, ich weiß.)

Welche Musikrichtung bevorzugst du?

Ich weiß, das ist die verhassteste aller Antworten, aber: Es kommt drauf an. Auf den Kontext natürlich. Im Fitnessstudio muss die Musik schnell sein. Und sie ist für mich erst dann richtig gut, wenn sie Bilder in meinem Kopf erzeugt. Beim Duschen höre ich gerne irgendwas, wo ich mitsingen und mit den Hüften wackeln kann. Das bevorzuge ich übrigens auch, wenn ich mal ausgehe. Ansonsten mag ich es abends gerne ruhiger. Nicht zwingend musiklos, aber eben sanfter.

Generell mag ich deutsche Musik ganz gern. Die Hosen, Silbermond, Seeed, Sarah Connor, Christina Stürmer, Revolverheld, Juli.. und mehr. Ältere Interpreten kommen aber auch gut an: Tracy Chapman, The Beautiful South, Dire Straits… Und Country mag ich auch, vor allem Brad Paisley. Wer „Then“ noch nicht kennt (und das werden fast alle Leser sein), wird sich jetzt spontan verlieben. Ganz sicher. :-)

Mit was hörst du Musik?

Im Fitnessstudio ganz oldschool mit einem mp3-Player (ja, wirklich). Im Badezimmer mit dem JBL. Auf dem Sofa mit dem Macbook. Am Schreibtisch mit dem Windows PC.

Wer ist zurzeit dein Lieblingssänger bzw. deine Lieblingssängerin?

Mit solchen Fragen quält man mich ja… Ich habe keinen Lieblingsinterpreten, aber ein Lied, das mich aktuell ziemlich bewegt:

Was war deine erste CD?

Was für eine Frage. Die natürlich. :-))))

Kannst du selber gut singen?

Nein. Das hielt mich aber nicht davon ab, enthusiastisch in einem Chor mitzusingen. Immerhin war ich begeistert bei der Sache.

Magst du Schlager?

Wenn wir nicht von Marianne Rosenberg, sondern von Linda Hesse, Beatrice Egli und Helene Fischer reden, dann ja. Aber nur im richtigen Kontext, ist klar, ne?

Welches Lied hörst du, wenn du happy bist?

Aktuell das hier:

Welches Lied hörst du, wenn du traurig bist?

Das bezieht sich stark auf den Grund der Traurigkeit. Aber die Hosen stehen da grad hoch im Kurs:

Dein derzeitiges Lieblingslied

Hmm, es gibt eine ganze Reihe von Liedern, die ich aktuell gern höre. Aber das hier gehört definitiv dazu.

Ich spiele heute übrigens den Regelbrecher und nominiere niemanden. Aber wer mag, darf sich gern eingeladen fühlen, die Fragen zu beantworten.

Inzwischen ist übrigens 00:51 Uhr. Und es läuft Brad Paisley. Then. Einfach nur schön. :-)

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4 Gedanken zu “Music is the Key – oder auch nicht?

  1. Also dafür, dass du Musik in deinem Leben keine wichtige Rolle spielt, hast du einen im Großen und Ganzen doch ganz guten Musikgeschmack! Okay, über die Schlager kann man streiten und die Backstreet Boys – okay, dafür war ich schlicht schon zu alt, als die sich anschickten, den Markt zu erobern.

    „Then“ kannte ich in der Tat noch nicht, die dazugehörige CD ist gerade auf den Einkaufszettel gewandert. Brad Paisley sagte mir etwas wegen seiner Zusammenarbeit mit William Shatner. Aber der Mann hat ja wahnsinnig viele Alben aufgenommen dafür, dass er noch relativ jung ist. Ich musste eine Weile suchen, bis ich das richtige fand ;-).

    Das Lied von Lina Maly war mir ebenso wie die Sängerin unbekannt. Hammer! Das ist ein ziemlicher Schlag in die Magengrube. Auf eine gute Art zwar, aber dennoch ein Schlag. Ebenfalls auf den Einkaufszettel (reich müsste man sein).

    Und, ach ja, die Toten Hosen … immer wenn ich von denen was Aktuelles höre, wünsche ich mir ein wenig die Zeit zurück, als man noch als subversiv galt, wenn man die hörte. Aber das ist jetzt auch schon, schluck, dreißig Jahre her. Wenn mich jemand sucht, ich bin auf der Suche nach der Schnapsinsel!

    Danke dir fürs mitmachen, hat Spaß gemacht, deine Antworten zu lesen! :-)

    Gefällt 1 Person

    1. Oh, vielen Dank für die lieben Worte. Ich glaube, die kommen gleich in mein Notizbuch mit den netten Sätzen, die man zu mir sagt. :-)

      Es freut mich, dass ich dir ein paar neue Interpreten/Songs zeigen konnte. :-)

      Gefällt 1 Person

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