Schnappschuss im Februar 2018

Folgt mir in eine Woche voll Wonne, Liebe und Zuckerwatte! Denn diese Woche steht unter dem Motto „Meckern verboten!“. Sieben Tage keine Klagen, keine Beschwerden, keine Nörgeleien. Be ready for magic.

Und dann… Realität trifft Wunsch. Emotion trifft Kopf. Gnarkh, ich möchte bereits beim Morgenmeeting in die Tischkante beißen – und werte es als außerordentlich positiv, dass ich es dann doch unterlasse. Durch meine Coachingausbildung weiß ich ja inzwischen, wie das bei Teams läuft:

Forming – Storming – Norming – Performing

Ich musste also nur geduldig genug sein, irgendwann würden wir auch in diesem Meeting zu einem guten Ende finden. Das geschah dann auch halbwegs. Die Fortführung unserer Besprechung wird trotzdem aufs Ende der Woche vertagt. Manche Sachen brauchen einfach Zeit zum Wachsen, Entwickeln und Reifen. Und auch wenn die Zeit längst drängt: Das Gras wächst nicht schneller, wenn man dran zieht.

Nach dem Meeting schwang ich mich ins Auto und fuhr zur Uni, um wenige Minuten später endlich wieder einen Bibliotheksausweis in den Händen zu halten. Ich stehe ja total auf Unibiliotheken. Und generell auf alles, wo sich massenhaft Bücher und Wissen befinden. Allerdings fehlt mir die Zeit, um durch den Wissenstempel zu schlendern, denn in meinem Postfach liegen noch Forschungsstand und Fazit einer Masterarbeit, die bereits morgen abgegeben werden will und vorher noch von mir korrigiert werden muss.

Als ich damit durch bin, rief auch schon die Vorbereitung für den nächsten Termin. Jemand braucht Feedback zu seinem geplanten Pitch. Und da es für ihn um mehrere tausend Euro geht, sollte besser deutlich werden, wo der Frosch die Locken hat. Wir haben sie jedenfalls gefunden, ihn nochmal zur Dauerwelle geschickt und auftrittstauglich gemacht.

Nun bleibt mir noch eine Stunde, ehe ich zum Aerobic aufbreche, mir anschließend eine kleine Wellnesseinheit zu Hause gönne und den Abend mit dem Liebsten ausklingen lasse – allerdings nicht, ohne vorher eine Kerze für meine liebe Oma anzuzünden. Sie hätte heute ihren 89. Geburtstag gehabt, wenn sie nicht vor 8 Jahren einfach tot umgefallen wäre. An dieser Stelle sei gerne nochmal hierauf verwiesen. Das gibt noch Ärger, Oma. Ich denk aber trotzdem an dich. Manchmal immer noch mit Tränen in den Augen. Verdammter Mist. Ich meine, ist das nicht schön?

Und eigentlich ist egal, was ich jetzt in dieser einen Stunde noch tue. Ich häng jetzt sowieso bei dir.

Falls euch interessiert, wie der 5. des Monats bei anderen lief, schaut mal hier.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s